Neuberger für NEUBERG
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22.04.2018

Vorschläge und Skepsis - Zwischenergebnis der "Zukunftswerkstatt" für 30- bis 60-Jährige am 18.04.2018

Viele Vorschläge, aber auch viel Skepsis – so lautet das Zwischenergebnis der Bürgerinitiative Neuberger für Neuberg nach der am 18. April 2018 durchgeführten „Zukunftswerkstatt“ für die 30- bis 60-jährigen Bürgerinnen und Bürger Neubergs.

In ganz vielen Beiträgen wurden insbesondere Befürchtungen vor den negativen Folgen einer Fusion deutlich. So wünschten sich viele Teilnehmer den Erhalt der Eigenständigkeit Neubergs und der eigenen Entscheidungskompetenz. Ein weiteres drängendes Thema war die intakte dörfliche Sozialstruktur in Neuberg und das hervorragend funktionierende Vereinsleben. Hier wurde die Frage gestellt, ob im Zuge einer Fusion auch Vereine zusammengeschlossen würden. Der Erhalt des Bürgerhauses, der kurzen Wege zum Rathaus und zu den beiden Bauhöfen waren weitere Forderungen ebenso wie der Erhalt und die Verbesserung des Kinderbetreuungsangebots sowie der vergleichsweise niedrigen Kriminalität in Neuberg. Ein weiterer Punkt war schließlich auch, ob sich an der Möglichkeit der Schulwahl, insbesondere zwischen Käthe-Kollwitz-Schule und Langenselbold und Georg-Büchner-Schule in Erlensee etwas ändern würde.

Teils sehr deutliche Kritik wurde an dem Moderator der Veranstaltung, Dieter Hog als Vertreter der mit der Durchführung der Machbarkeitsstudie beauftragten Organisation, geäußert. Dieser hatte in seiner einleitenden Begrüßung und auch im weitern Verlauf mehrfach die Vorzüge einer Fusion aufgezeigt und eine und die Probleme etwa eines Gemeindeverwaltungsverbandes erwähnt. Dies begründete die Besorgnis, dass die Macher der Studie von vornherein voreingenommen und nicht objektiv an das Vorhaben herangingen.

Kritik gab es auch an der mangelnden Transparenz der Machbarkeitsstudie. Die Frage, welche Kriterien, vor allem aber mit welcher jeweiligen Gewichtung in die Studie einfließen, konnten nicht beantwortet werden, obwohl dieser Punkt doch eigentlich am Anfang einer Studie geklärt werden müsste. Andernfalls, so mehrere Teilnehmer, entstünde der Anschein, dass die Kriterien und vor allem die Gewichtung nachträglich einem gewünschten Ergebnis angepasst werden könnten.

Naturgemäß beschäftigten sich viele Fragen mit den finanziellen Folgen einer Intensivierung der Zusammenarbeit Neubergs mit Erlensee bis hin zu einer Fusion, etwa für die Grundsteuer. Aber auch die Umlegung von Erschließungskosten auf Anlieger oder die Pferdesteuer wurden thematisiert.

Verbesserungsbedarf sahen die geschätzten rund 70 Teilnehmer insbesondere beim öffentlichen Personennahverkehr; hier wurde eine deutliche Verbesserung der Busanbindung gefordert. Auch ein Ausbau der Jugendarbeit und insbesondere die Errichtung eines Jugendzentrums wurde angemahnt.

Eine Zusammenfassung der Zukunftswerkstätten soll in einer gesonderten Veranstaltung am 13. Juni 2018 in Erlensee präsentiert werden. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wird für Ende Oktober oder Anfang November dieses Jahres erwartet.



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Zitate

Was sagen Neubergerinnen und Neuberger zur Fusion? Oder zur Bürgerinitiative? Wie ist ihre Meinung zur Machbarkeitsstudie? Wie empfanden sie die Bürgerversammlung? Und was sagt die Poltiik dazu? Wir haben Meinungen von... mehr

 

Wer wir sind:

„Neuberger für Neuberg“ ist eine Bürgerinitiative, die sich als kritische Stimme zu der beabsichtigten Fusion von Neuberg und Erlensee sieht. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern Neubergs Platz und Stimme geben, die der beabsichtigten Fusion skeptisch oder auch ablehnend gegenüberstehen.

Die Initiative ist überparteilich, privat und unabhängig.

Ob die mit dem Vorhaben beabsichtigten Vorteile und Synergien auch für den kleineren Fusionspartner gelten werden, steht in den Sternen. Die möglichen Nachteile durch den Verlust der Selbständigkeit weigen schwer: Entscheidungen wie der Erhalt der Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Neuberg sowie der kurzen Wege der Bürger zu den Bauhöfen oder zum Rathaus müssen aber auch künftig in Neuberg getroffen werden. Dafür sind ein eigenes Parlament und ein eigener Bürgermeister unverzichtbar. Nur wer vor Ort verwurzelt ist, kennt auch die Probleme der Menschen

Allein durch die Machtverhältnisse in einer gemeinsamen Stadtverordnetenversammlung wird deutlich, wessen Interessen im Zweifel mehr Gewicht haben werden: Bei einer Fusion stünden in einer Stadtverordnetenversammlung aber einer Stimme aus Neuberg drei Stimmen aus Erlensee gegenüber.

Wir freuen uns über jeden Interessenten. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Fragen haben oder mehr über uns wissen möchten.

Wenn Sie uns unterstützen oder sonst als Mitglied der Bürgerinitiative aktiv werden möchten, können Sie uns gerne mit Hilfe des Kontaktformulars eine E-Mail schicken. Gerne nehmen wir Sie auch in die nachstehende Mitglieder- und Unterstützerliste auf.


Mitglieder und Unterstützer/innen

Katharina Allendorf, Walter Bernges, Dr. Lars Bohnen, Claudia Boncori, Harald Daneke, Sylvia Daneke, Karin Dillmann, Marion Effenberger, Wolfgang Effenberger, Christoph Esch, Melanie Esch*, Susann Faulstich, Dagmar Fischer-Weiß, Herbert Flötenmeyer*, Gisela Gallmeier, Jochen Gallmeier, Karin Galonska, Peter Galonska, Silvia Goetz, Volker Goetz, Harald Günther, Wilma Günther, Herbert Haas, Bernd Hackel, Sybille Hackel, Heike Hain, Thomas Heck, Dieter Heitzenröder, Jörg Heitzenröder, Alfred Herms*, Vanessa Hinterschuster, Agnes Hopp-Heck, Andrea Hüller, Silke Kemmerer, Stefan Kemmerer, Martin Kleffmann, Raphael Koscielny, Martina Kunstein, Bernd Limbach, Salvatore Madeo, Jochen Meissner, Monika Meissner, Mike Merz, Juliane Meyke, Judith Mikolon, Maik Mikolon, Andreas Möhn, Dr. Berit Presse, Dr. Stefan Presse, Hubert Proba, Marion Proba, Britta Reich, Thorsten Reinke, Ingrid Scharfenorth, Christian Schmidt, Gregor Schmidt, Sabrina Schmidt, Dr. Klaus-Rainer Schulze, Petra Seeger, Nicole Seibert, Ralph Seibert, Carmen Seibold, Mario Seibold, Lucia Siebeck, Olaf Siebeck*, Marion Stein, Ben Vieth, Ronja Vieth, Gerlinde Volz, Yvonne Wachowski-Bohnen, Andreas Weiß*, Karin Wittlich

 * = Gründungsmitglieder